Ulrike Herrmann

Ulrike Herrmann ist ausgebildete Bankkauffrau und hat an der FU Berlin Geschichte und Philosophie studiert. Seit 2000 ist sie Redakteurin bei der Berliner taz. Seit 2007 schreibt sie fast nur noch über die Finanz- und Eurokrise. Ihr neuestes Buch ist gerade erschienen: „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie – oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können“ (Westend 2016). Von ihr stammen auch die Bücher „Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht“ (Piper 2012) sowie „Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“ (Piper 2015).


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In Deutschland explodieren die Vermögen. Doch obwohl die Wohlhabenden über reichlich Geld und Ersparnisse verfügen, wird nicht ausreichend investiert. Grund ist die fehlende Nachfrage – durch eine politisch gewollte Lohnschwäche. Das potenzielle Wachstum in Deutschland kann daher nicht ausgeschöpft werden. Ein seltsames Phänomen ist zu beobachten: In den Industrieländern nimmt die Produktivität kaum noch zu. […]